Plaza de España
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Sie wurde für die Iberoamerikanische Ausstellung 1929 vom einheimischen Architekten Aníbal González entworfen. Der Bau begann 1914. Nach González’ Rücktritt 1926 übernahm Pedro Sánchez Núñez unter der Leitung von Vicente Traver die Bauarbeiten. Tausend Arbeiter waren am Bau beteiligt, der 1928 abgeschlossen wurde. Es war das teuerste Gebäude der Ausstellung.
Die Plaza de España ist ein Halbkreis, umgeben von einer Reihe von Gebäuden, die heute größtenteils von Regierungsbüros genutzt werden. Zwei hohe Türme flankieren sie. Das Besondere an diesem Platz sind die 52 mit Mosaikfliesen verzierten Bänke am Fuße des Plaza-España-Gebäudes. Diese 52 Fliesen symbolisieren die 52 spanischen Provinzen. Die Fliesen, bekannt als Azulejos, sind ein typisch andalusischer Stil. Spanische Touristen lassen sich gerne in Sevilla vor der Kulisse ihrer eigenen Provinz fotografieren.
Auch der große Brunnen in der Mitte des Platzes und der kreisförmige Kanal mit seinen vielen charmanten Brücken sind sehr sehenswert. Man kann sogar ein Boot mieten und auf den Kanälen entlangfahren.